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technical rider der UKW-Band: PDF-Dokument, 52 KB
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Hamburger Öffentliche Bücherhallen 2011: 1 Jahr Barmbek Basch – Ein Stadtteilzentrum auf Erfolgskurs
Kirche, Kultur und Soziales seit einem Jahr vereinigt unter einem Dach: Mit einem Festakt wurde am Nachmittag des 14. Januar 2011 der 1. Geburtstag des Barmbek Basch gefeiert und positive Bilanz gezogen.
Unablässig strömten Anwohner des Stadtteils ins Barmbek Basch, um den 1. Geburtstag ihres Stadtteilzentrums zu feiern. Die Seniorinnen des Kirchenkreises hatten wieder reichlich und lecker gebacken, Kaffee und Tee standen kostenlos bereit und Ulrich Kodjo Wendt und seine UKW-Band servierten mit Tango, Balkanrhythmen und Tarantella einen mitreißenden Mix musikalischer Stilrichtungen, der die Gäste in Schwung brachte und gute Laune verbreitete. Im Anschluss an die Festreden wurde die großartige UKW-Band noch einmal auf die Bühne gebeten und begeisterte mit ihrem temperamentvollen Spiel das Publikum. Als Anne Wiemann ihr Saxophon gegen die Luftpumpe tauschte und darauf virtuos spielte, war das Publikum restlos begeistert. Das geplante Ende des Auftritts konnte zum Glück durch lautstarke Zugabe Forderungen noch ein wenig hinausgezögert werden...
Ostfriesenzeitung am 15.06.2011:
Musikalischer Leckerbissen mit Pfiff im Hochzeitshaus
KONZERT UKW-Band überraschte in Aurich mit tollen Arrangements / Solistin glänzte mit Luftpumpe
AURICH - Nur ein wertfreier Gimmick? Ganz und gar nicht. „Dat du min Leevsten büst“, gespielt auf einer Luftpumpe, mit der man üblicherweise Bälle aufpumpt, war ein aus dem üblichen Rahmen guter handgemachter Musik herausgefallener Beitrag der Hamburger UKW Band. Am Pfingstmontag spielten die vier Musiker im Auricher Hochzeitshaus ein überragendes Programm auf ihren akustischen Instrumenten, darunter das erwähnte plattdeutsche „Luftpumpenstück“. Mit sensationellen Improvisationen überraschte die Luftpumpen-Solistin Anne Wiemann die Zuhörer, die gerne mitsangen. Das taten sie zunächst traditionell brav, wie es sich für ein plattdeutsches Lied geziemt, um dann staunend der außergewöhnlichen instrumentalen Version zu lauschen. Außergewöhnlich auch die UKW Band um Ulrich Kodjo Wendt, der mit rasendem Spiel auf dem diatonischen Knopfakkordeon und netten Plaudereien zwischen den einzelnen Stücken zu begeistern wusste. Herrliche Rhythmen, wunderschöne Melodien und immer wieder auf den Boden krachende Schuhe, rissen die Zuschauer von Beginn an mit auf eine musikalische Reise, die als Vorspeise unter anderem einen Bärentanz, gewürzt mit slawischem Couleur, draußen im Hochzeitsgarten bei sommerlichen Temperaturen servierte. Alle weiteren Gänge durften die Gäste drinnen genießen. Ob ein wild wirbelndes Trommelsolo (Yogi Jockusch) auf Djembe und Cajon in dem Stück „Good morning Africa“, brachiale erotische
Ergüsse auf dem Baritonsaxophon der überragenden Anne Wiemann, die auch mit flirrenden Tönen auf der Piccoloflöte überraschen konnte – alle Titel überzeugten durch ein perfektes Arrangement.
Frankenpost am 24.03.2010:
"Kaiserhammer - Anne Wiemann und Ulrich Kodjo Wendt sagen Ja zu deutschem Wasser. Sie schütten sich theatralisch ein Glas mit dem kostbaren Gut ein, stoßen - wie es sich für Norddeutsche gehört - mit dem Klaren an, schlucken das Wasser aber nicht hinunter. Sie gurgeln. Eine Melodie, nicht irgendeine. Nein, das wohlbekannte "La Paloma". Das Publikum in
Kaiserhammer ist entzückt.
Aber das ist längst nicht alles. Anne Wiemann greift zu einer Luftpumpe - einer "akademisch abgesägten", wie die Künstlerin sagt. Und jetzt ertönt der Gassenhauer wieder. "La Paloma" in noch nie gehörter Form.
Mit Bleibtreu vor der Kamera
Experimentelles ist durchaus ein fester Bestandteil der UKW-Band aus Hamburg - seit elf Jahren auf der Bühne, zum dritten Mal auf der des Kulturhammers. Den Vieren bereitet es Freude, beim Lied von "Opas Wacholderschnaps" zu gaggern, was das Zeug hält. Oder: Sie vermengen einfach das baskische "Carnaval de Lanz" mit dem schwedischen Kinderlied "Hey, Pippi Langstrumpf". Und "widde widde witt" legen "tanzende Geister" aus dem Publikum lustig anmutende Ringelreihen aufs Parkett - ganz so, wie es ihnen gefällt. Hier springt der Funke über.
Anne Wiemann (Saxophon, Flöte, Luftpumpe), Tina Armbrust (Perkussion), Karlo Buerschaper (Kontrabass) und Ulrich Kodjo Wendt mit seinem Diatonischen Knopfakkordeon haben viel in ihr neues Programm "Klein Bandit" gepackt. Da gibt es Lieder fürs Theater, die Wendt in Anlehnung an einen Romantitel unter das Motto "Die Welt ist groß und Rettung lauert überall" stellt. Zwischendurch geht's wieder auf eine Weltreise mit Abstechern nach Bulgarien, in den Iran und in die Türkei. Und dann dürfen natürlich Songs nicht fehlen, welche die UKW Band für den Fatih-Akin-Film "Im Juli" einspielte. In einer klitzekleinen Szene dieses Roadmovies stand das Quartett mit Moritz Bleibtreu und Christiane Paul vor der Kamera. Das ist schon was. Und dennoch: Der in Kaiserhammer dargebotenen Melange hätte ab und an etwas weniger Trommel (auch: Cajon,
Cuica, Congas) und ein etwas dezenteres Saxophon nicht geschadet.
Wie Jethro Tull
Denn: Welch vorzügliche Musiker hier auf der Bühne stehen, wird nicht zuletzt beim neuen Lied "Durch die Wand" deutlich. Wer hier die Augen geschlossen hat, der glaubt, hier spiele Jethro Tull die Flöte. Aber es ist Anne Wiemann, die als Zugabe noch einmal die Luftpumpe in die Hand nimmt - die Besucher trällern dazu ein "LaLaLa". Da sind eher kühle
Norddeutsche und zurückhaltende Franken doch (noch) gut zusammengekommen."
Hamburger Wochenblatt August 2008:
"Sein Instrument ist das Knopfakkordeon - klein und handlich. "Damit kann ich
springen und tanzen, habe ich viel Bewegungsfreiheit", erklärt Ulrich Kodjo
Wendt. Die ist dem Hamburger Musiker in mehrfacher Hinsicht wichtig - seinen
Stil bezeichnet er selbst als "nomadisierende Musik", die sich nicht festlegen
lässt und aus vielfältigen Quellen schöpft. Anregungen findet der 46-jährige in
südafrikanischen Rhythmen und Melodien aus dem Mittelmeerraum genauso wie in
alten Filmmusiken. Das Interesse daran wurde ihm schon mit in die Wiege gelegt:
Als echter Globetrotter brachte der Vater immer wieder Musik aus aller Welt mit.
"Die mussten wir jeden Morgen in Ohren betäubender Lautstärke hören, während er
sich rasierte", erinnert sich der Sohn schmunzelnd. Er selbst entdeckte als
Jugendlicher seine Liebe zur Filmmusik, die er "mit dem Kasettenrekorder direkt
vom Fernseher" aufnahm. Gleichzeitig lernte er Klavier spielen. "Zum Glück hat
mich nie jemand dabei gestoppt, eigene Melodien zu finden. Meine Lehrer ließen
mir Freiraum", ist Wendt froh darüber, dass er die Chance hatte, seinen eigenen
Weg zu gehen. Ein Musikstudium kam nicht in Frage. Er wollte seine musikalische
Kreativität und Unbefangenheit bewahren. Statt dessen studierte er Germanistik
und Ethnologie, bearbeitete Drehbücher, schrieb Filmkritiken und hielt als
Locationscout Ausschau nach geeigneten Drehorten - um dann doch wieder bei der
Musik zu landen. Wendt macht Filmmusiken - unter anderem für Regisseur Fatih
Akin die Musik für den Spielfilm "Im Juli", spielt in diversen Formationen und
hat seit 1998 eine eigene Gruppe, die UKW Band. Zu sehen und zu hören ist er in
ganz Deutschland. Seine Spezialität ist das "mobile Spielen", bei dem er mit
seinem Diatonischen Knopfakkordeon Räume durchwandert, immer auf Tuchfühlung mit
dem Publikum. "Das ist eine sehr spannende Form des Musikmachens", meint Wendt,
der es liebt, auch spontan mitzumusizieren - zum Beispiel auf Festen in
italienischen Bergdörfern. Auf diesem Wege hat er auch das Diatonische Akkordeon
kennen und schätzen gelernt - sozusagen eine Liebe auf den zweiten Griff. "Es
ist das ideale Reiseinstrument. Es ist klein, kann zart und relativ laut
spielen, und ich bin damit nicht auf einen bestimmten Musikstil festgelegt",
beschreibt er seinen Favoriten. Zum Beweis gibt er gleich an Ort und Stelle in
einem Café eine Kostprobe seines Könnens, bevor er sein Instrument schultert und
sich aufmacht zum nächsten Projekt, das "noch geheim" ist. Gar nicht "top
secret" sind dagegen die kommenden Auftritte von Ulrich Kodjo Wendt. Während er
im August zusammen mit Anne Wiemann auf dem Jecheon International Music & Film
Festival in Südkorea gastiert, ist er spätestens am Sonnabend, dem 20. September
wieder in Hamburg zu hören. Um 19 Uhr spielt er auf den Magellanterrassen in der
Hafencity zur Eröffnung des Traditionsschiffhafens auf." (Busse)
Presse über Anne Wiemann und Ulrich Kodjo Wendt:
Edewechter Kunstfreunde 01.03.08
"In der Presse konnten Sie einiges über unsere Gäste erfahren.
U wie Ulrich, K wie Kodjo, W wie Wendt, dann haben wir den Namen des Gründers
der Band, aber lassen Sie mich vielleicht etwas anderes daraus machen:
U wie unwiderstehlich, urtümlich, urig,
K wie kraftvoll, kernig, Klasse
W wie wahrhaftig, wahnsinnig, weltbewegend,
Und wir kombinieren:
Unwiderstehlich Kraftvoll Weltbewegend oder
Urig Kernig Wahnsinnig.
Alles, was 4 begeisternde Musiker uns während eines unerhört
klangvollen, wahrhaftig schönen Abends anzubieten haben, um uns
musikalisch mit der Geschichte des Kleinen Bandits bekannt zu machen.
Es war eine musikalische Weltreise, bei der uns die Luft(pumpe) wegblieb,
bei der man sich vergugelte. Man entspannt sich an schottischen Ufern, man
fährt rückwärts Rad. Ich fühle mich plötzlich in meine
Heimat Frankreich versetzt. Das Baskenland wird mit Schweden verkuppelt, es wird
Ihnen sicherlich noch gelingen, einen Papagei mit einem Eisbär zu verkuppeln!
Sie versuchen waghalsig im Jahr der Fußball-EM den Männern den
Fußball auszutreiben, Sie gehen ohne weiteres, aber unwissentlich auf
den Edewechter Wahlskandal ein und fordern zur Parteilosigkeit auf. Eines
konnte ich allerdings nicht verstehen: Wie Sie Schottland, Italien und
Frankreich auf einen Nenner bringen wollten; wissen Sie, dass die Franzosen
ein einziges Volk sind?!
Eine Harmonie der Skurrilität , des Erfindungsreichtums an
musikalischer Überzeugungskraft. Danke!" (Jack Morin)
Stadtanzeiger Leverkusen 18.06.07
Musikalisch einmal um den ganzen Globus. UKW Band ließ am Freitag im "topos"
wahrhaft die Funken sprühen. Es ist nicht so, dass die Ulrich Kodjo Wendt Band (kurz: UKW
Band) einfach nur Weltmusik macht. Vielmehr lebt das aus Hamburg stammende Quartett Weltmusik
in jeder Sekunde und - aufgepasst! - mit jeder Pore seiner vier Körper. Allein die Auswahl
an Instrumenten auf der Bühne des "topos" ist derart abenteuerlich, dass an
Normalität kein Gedanke zu verschwenden ist: Neben Knopfakkordeon, Flöte, Saxophon,
Bass und Handtrommel erklingen eine Cajon (trommelähnlicher Kasten), Luftpumpen,
Eisenstangen sowie ein zum brasilianischen Berimbao (Holzbogen mit Saite und ausgehöhltem
Kürbis als Resonanzkörper) verwandelter Kontrabass.
Der Name des Programmes: "La Casa Triangula - Das dreieckige Haus". Gesungen wird
nicht, die Stücke sind rein instrumental interpretiert. Was nicht stört. So
lässt man sich nämlich eher auf die wilde, zweistündige Mixtur ein. Walzer
verwandelt sich in den Klezmer des Vorderen Orients. Klezmer wird zum "Tango Scandale",
der wiederum in den "Türkentanz" mündet, dann in Latin, in Irish Folk,
ungarische Weisen, afrikanische Stücke. Es ist ein Ausloten sämtlicher
Möglichkeiten. Ein Sprengen jedes Rahmens. Was geht? Alles. Was bedeuten Grenzen?
Hier und heute nichts. Sie werden eingerissen bei jenem kruden Festival des musikalischen
Crossover, das sogar vor Medleys aus baskischen Karnevalstänzen und schwedischen
Kinderliedern, vor schottischen Weisen aus Italien und Frankreich nicht Halt macht.
Ulrich Kodjo Wendt, Anne Wiemann, Karlo Buerschaper und Yogi Jockusch bringen
Vertonungen von asiatischen Nahkämpfern und von Menschen, die auf ihrem alten
Drahtesel rückwärts fahren und dabei Flöte spielen. Sie rennen während
des Konzerts hinaus auf die Straße, um dort weiterzuspielen. Sie entern die Sitzreihen
und Tische im Publikum und wagen ein Tänzchen. Es erklingen aberwitzige Läufe auf
der Quer- und Piccoloflöte, schräge Sequenzen auf dem Kontrabass. Nach den drei
Zugaben geht jeder nach Hause und nimmt eine wahrlich schöne, neue Erkentnis mit:
Das mit der Weltreise klappt." (Frank Weiffen)
Nordkurier Haff-Zeitung 13.02.06
"Ele Grimm, eine Teufelsgeigerin, -posaunistin und -sängerin, Karlo Buerschaper, gemacht für
seinen Kontrabass, Tina Armbrust, ausgestattet mit einer überdurchschnittlichen Portion Phantasie
fürs Trommeln, und Ulrich Kodjo Wendt, für den wiederum das Knopfakkordeon erfunden zu sein scheint,
der die meisten Stücke der Truppe komponiert und arrangiert und dessen Namens-Anfangsbuchstaben (UKW)
die Band betiteln, spielten am Sonnabend im Bugewitzer Gasthaus auf. Die UKW-Band stellte viele Titel
ihrer neuen CD "Tango Scandale" vor. Ungewöhnliches ist darunter, so die Vertonung des Bertolt-Brecht-
Gedichtes "Das Schiff". Die Musiker waren vor Schwierigkeiten in Sachen Urheber-Rechte gewarnt worden,
erzählte Ele Grimm. Es habe aber keine gegeben. Und so kamen die Gäste in Bugewitz in den Genuss,
diesem von der Geigerin gesungenen Lied lauschen zu können. Auch den feuchtesten aller Tangos, wie
sie sagten, präsentierten die vier Bandmitglieder: "La Paloma" - wer da nicht an Hans Albers denkt -
neu arrangiert und gegurgelt. Dass die Hamburger Musiker Spaß an dem haben, was sie da auf der Bühne tun,
war nicht nur bei diesem Titel zu merken. Denn auch der bekannteste aller Tangos "La Cumparsita", der in
dem Film "Manche mögen's heiß" vorkommt, ließ die Szene, in der Jack Lemmon mit "Froschmaul" tanzt, und
der Mann zum Manne sagt, "Sie führen schon wieder, Daphne!", in Erinnerung geraten. Jedoch nicht nur
Tangos gab es. Auch die Filmmusik "Hochzeit" für den Streifen "Kebab Connection" stammt aus der Feder
von Ulrich Kodjo Wendt und blieb in Bugewitz nicht vorenthalten. Getanzt hat an diesem Abend leider
kein Paar - an der Musik kann es nicht gelegen haben. Bei einem Spaziergang auf dem zugefrorenen Haff
am nächsten Tag kamen den Musikern bereits neue Ideen - und auch Varianten fielen ihnen ein, wie man
ein noch so tanzfaules Publikum aufs Parkett bekommt, erfuhr die Haff-Zeitung von Ulrich Kodjo Wendt.
Na dann, auf ein Wiedersehen." (Gabriele Heyden)
Kieler Nachrichten 18.07.05:
"Tango tausendfach. Wahnsinn! Funkbands, Rockgruppen und Soulkapellen, sie alle waren schon
da und haben das nicht geschafft. Die Leute in dem vertraut beschaulich bestuhlten
Konzertambiente des Lutterbekers in die Tanzzone zu treiben, das schaffen nur wenige.
Ausgerechnet der weltmusikalisch offenen Tango-Formation von Ulrich Kodjo Wendt gelingt dieses
norddeutsche Kuriosum. Mit den tausend Facetten des Tangos gehen die Musiker sehr entspannt und
locker um - manchmal frech und mindestens humorvoll. Niemals aber begehen sie den Fehler, bei
allem handwerklichen Können und kompositorischen Geschick, der Musik ihre Würde und ihre Anmut zu nehmen.
Dieser Haltung ist es zu verdanken, dass das Schelmische im Tango sichtbar wird." (Manuel Weber)
Markt 05.06.03:
"Festivalstimmung im Schloss: Das Publikum im wahren Musikfieber wollte keine Entspannung,
sondern Steigerung. Die Ulrich Kodjo Wendt (UKW) Band hat die Erwartungen mehr als erfüllt.
Der Funke sprang sofort über und die Post ging ab. Der Leader am diatonischen Knopfakkordeon,
Yogi Jockusch (Percussion), Karlo Buerschaper (Kontrabass) und Ele Grimm, die der Geige sanfte
Seufzer und wilde Jauchzer entlockte, sang und zur Posaune griff, machten Stimmung auf ihrer
musikalischen Reise um die Welt. Begeisterung pur bei Filmmusik und afrikanischen Rhythmen,
ein Sound, der mitriss." (LI)
Norddeutsche Rundschau 22.03.02:
Kulturmärz. "Sie nahmen die Zuhörer mit auf die Fahrt im Taxi, ließen sie Anteil nehmen
an einer ungewöhnlichen Liebesgeschichte. Die Musiker der Ulrich Kodjo Wendt Band faszinierten
mit Klängen aus Filmmusiken. Geige und Akkordeon tänzelten fröhlich-beschwingt, aber auch
sentimental-melancholisch auf dem rhythmisch ebenenden Weg der Trommel daher. Eines ihrer schönsten
Stücke spielten sie so eindrucksvoll, daß die Zuhörer in einen Tango-Bann gezogen wurden. Die ruhig
beginnende Spannungskurve des Konzerts fand ihre Steigerung z.B. in einem baskischen Karnevalsstück,
das mit viel Witz in die Musik von Pippi Langstrumpf überging. Im Laufe des Abends wurde es musikalisch
auch wild und endete dann so harmonisch wie das vertraute Zusammenspiel der Musiker." (CR)
Hinz und Kunzt 1999:
"Es gibt kaum etwas, was sich Ulrich Kodjo Wendt und Band nicht zutrauen!"
Folker! März 2006:
"Humor zwischen Tango und Rembetiko, den Soundtrack zu imaginären und realen
Filmen bietet die UKW Band auf ihrem zweiten Werk. Man scheut sich weder vor
"La Paloma" noch vor "Manche mögen's heiss". Man interpretiert
dreist Bertolt Brecht und Wilhelm Busch und zaubert ein Lächeln auf das Gesicht des
skeptischen Kulturkritikers."
Radio Govorit Moskva Januar 2006::
"Thank you for sending me your new release Tango Scandale. I like it and 'll play
it in my radioshow. Tango Scandale will be in my next WMCE list from Russia. Weiter in
Deutsch,wenn Sie nichts dagegen haben.Vielen Dank im Namen der russischen Kurden an Shahla
für die Interpretation des kurdischen Liedes." (Nazim Nadirov)
Folker! Jan/Feb 2003:
"Die UKW Band spielt Weltmusik im edelsten Sinne, akustisch, gewitzt, traditionell und mit
einem eigenen Profil. Die Fremdkompositionen reihen sich zu den eigenen Stücken nahtlos in einen
eigenen Stil ein. Man gönnt sich einen mediterranen Einschlag, verschiebt die Grenzen aber auch
hemmungslos bis Schweden, indem man Pippi Langstrumpf ins Baskenland versetzt. Mit "Take Five &
Take Some More" holt die Band sich dann auch noch den Preis für die frechste Coverversion.
Schaut man sich die UKW Band genauer an, trifft man auf alte Bekannte. Das Percussionswunder
Yogi Jockusch spielt auch bei Garifin, Ulrich Kodjo Wendt selbst kennt man als
Soundtrackkomponisten. Tanzbar ist die UKW Band auch, aber eigentlich ist diese CD zum Tanzen
fast zu schade. Das ist Weltmusik zum Anfixen. Wenn ihr nach einer nächtlichen Musiksession
euren Nachbarn besänftigen müsst, schenkt ihm diese CD." (Chris Elstrod)
Diatonie, Ausgabe Oktober 2002:
"Endlich mal eine deutsche Band, die sich wohltuend mit einem eigenen Profil präsentiert:
die meisten der Stücke und Arrangements sind Kompositionen des Akkordeonisten Ulrich Kodjo Wendt,
mal ruhige, mal mitreißende Melodien zwischen den Kulturen mit Anklängen an Tango, arabische,
italienische, afrikanische, französische und Balkan-Musik. Die Gruppe wechselt dabei gekonnt
in der Stimmung passend zum jeweiligen Stück. Ein sicheres Zeichen für die Qualität der Musik
ist auch, daß Ulrich Kodjo Wendt die Musik für Filme des Regisseurs Fatih Akin komponierte.
Ein wirklich gelungenes Debut in der deutschen Folkszene." (Oliver Stoffregen)